UnterfrankenSPD setzt Fokus auf Nachwuchsarbeit „Franken schulen Franken“

13. Oktober 2014

Der Vorstand der UnterfrankenSPD hat sich nach den Neuwahlen im Sommer auf seiner ersten Sitzung in Würzburg neu aufgestellt – und Arbeit verteilt. „Ganz oben steht für uns die Nachwuchsförderung“, so der Vorsitzende der UnterfrankenSPD und Bundestagsabgeordnete Bernd Rützel. Unter dem Arbeitstitel „Franken schulen Franken“ will er Nachwuchskräfte in der SPD für zukünftige Aufgaben qualifizieren – und kann sich dabei auf eigene qualifizierte Leute verlassen.

Mit Homaira Mansury und dem Landtagsabgeordneten Georg Rosenthal hat die UnterfrankenSPD zwei Fachleute in ihren Reihen, die dem Konzept nun Leben einhauchen sollen. Rosenthal, als ehemaliger Chef der Akademie Frankenwarte in Würzburg mit jahrzehntelanger Erfahrung in der politischen Bildungsarbeit, formuliert das Ziel ihrer Arbeit so: „Wir wollen unsere jungen Leute fit machen für die nächsten Kommunalwahlen. Wir wollen ihnen das Handwerkszeug mitgeben, um einen erfolgreichen Wahlkampf bestreiten und um danach kompetent und engagiert ihre Arbeit als Kreis-, Stadt- oder Gemeinderäte ausfüllen zu können.“

Fit machen für die Arbeit vor Ort

Homaira Mansury, stellvertretende Vorsitzende der WürzburgSPD, arbeitet als Soziologin in der politischen Bildungsarbeit. Sie stellt die beiden Säulen des Förderprogramms vor: „Erstens: Austausch mit und Coaching durch aktive, erfolgreiche SPD-KommunalpolitikerInnen aus Franken und Zweitens – ganz wichtig – der Austausch miteinander.“

Insbesondere der Vernetzung miteinander komme hier eine Schlüsselrolle zu. „Das Rad muss nicht in jeder Kommune neu erfunden werden. Je besser man miteinander vernetzt ist, desto effektiver kann man vor Ort für seine Gemeinde arbeiten“, so Rützels Fazit. „Nur wenn wir vor Ort in den Stadt- und Gemeinderäten stärker werden, werden wir auch im Land und im Bund wieder mehr Menschen davon überzeugen können, dass es dort gut läuft, wo die SPD regiert.“

Senioren wichtige Zielgruppe

Ein weiterer Schwerpunkt der UnterfrankenSPD ist nach wie vor die Zielgruppe der Senioren sein, so Rützel. „Es ist nicht nur so, dass die Senioren in den Parteien immer wichtiger werden – auch als Wählerinnen und Wähler sind die Senioren immer wichtiger für uns.“ Zusammen mit der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus, der alle Mitglieder über 60 Jahre angehören, möchte Rützel daher ein Konzept entwerfen, wie man die immer rüstigeren Senioren besser einbinden könne und welche Politik nötig sei, um den immer vielfältigeren und bunteren Lebensentwürfen im Alter gerecht zu werden.

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