Martina Fehlner setzt sich für die „Clingenburg-Festspiele“ ein

22. September 2014 | Kulturpolitik

Bei einem Gespräch mit den beiden neu gewählten Vorständen des Vereins „Clingenburg-Festspiele e.V.“, Rainer Markens und Simon Wöber, informierte sich Martina Fehlner über die angespannte finanzielle Lage des Vereins und über aktuelle Planungen für die Zukunft.

Vor allem die Finanzierung der kommenden Festspielsaison 2015 stehe noch nicht auf einem sicheren Fundament, machte Markens gegenüber der Landtagsabgeord-neten deutlich. Hintergrund: Trotz 34.000 Besuchern wurde das Festspieljahr 2014 erneut mit einem finanziellen Verlust abgeschlossen. Auch bei den beiden vorange-gangenen Spielzeiten musste der Verein bereits auf seine Rücklagen zurückgreifen, um die Verluste auszugleichen. Die Gründe für die finanzielle Schieflage seien vor allem mit den gestiegenen Kosten für die Sicherheitstechnik, mit höheren Fixkosten für Verwaltung sowie für Betreuung und Unterbringung der Schauspieler zu begrün-den. „Wenn wir keine zusätzlichen Fördergelder erhalten, können wir für den Fortbe-stand der Clingenburg Festspiele nicht garantieren“, so der Vorstand.

Martina Fehlner: „Wichtig ist es, die Wertigkeit der Clingenburg Festspiele wieder in den Vordergrund zu rücken. Es wäre ein großer Verlust für die Stadt Klingenberg und die gesamte Region, wenn es die Festspiele zukünftig nicht mehr geben würde. Der Verein hat rund 300 Mitglieder, die sich seit 21 Jahren für dieses kulturelle Highlight engagieren. Die unschätzbare ehrenamtliche Arbeit müsste dringend weiter unterstützt werden. Die Festspiele locken jedes Jahr tausende kulturbegeisterte Menschen in die Stadt Klingenberg. Auch die umliegenden Hotel- und Gastronomiebetriebe profitieren von den Festspielgästen.“

Wie Markens und Wöber berichteten, hätten in den letzten Wochen zwar das bayerische Kulturministerium sowie der Bezirk Unterfranken eine finanzielle Unterstützung zugesagt und auch die Stadt Klingenberg und der Landkreis Miltenberg hätten in ersten Gesprächen eine zusätzliche Förderung in Aussicht gestellt, dies reiche aber noch nicht aus. Deshalb sei es wünschenswert, zusätzliche Sponsoren für die Festspiele zu gewinnen, so Wöber.

Martina Fehlner, die im Landtag auch Mitglied im Ausschuss Wissenschaft und Kunst ist, sagte der Vorstandschaft des Festspielvereins ihre Unterstützung zu. Ziel müsse es sein, dass die ausstehenden Entscheidungen zu einem positiven Abschluss gebracht würden, der Verein Planungssicherheit für die kommenden Jahre erhalte und so auf eine gesunde finanzielle Basis gestellt werden könne.

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